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Bericht von der Mitgliederversammlung 2020

 14.11.2020
(DBU)

Die Mitgliederversammlung ist gemäß Satzung das oberste Organ der Deutschen Billard-Union. Sie legt die Richtlinien für die Verbandsarbeit fest und trifft in allen grundsätzlichen Fragen Entscheidungen, nimmt die Berichte des Präsidiums und der Rechnungsprüfer entgegen, führt satzungsgemäße Wahlen durch, legt Beiträge und Umlagen fest, entlastet das Präsidium und fasst Beschlüsse über Satzung und Ordnungen.

Am heutigen Samstag fand die DBU-Mitgliederversammlung 2020 statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Versammlung nicht in der gewohnten Präsenzform, sondern erstmals als Video-Konferenz durchgeführt. Hierdurch hatten sowohl die Landesverbände als auch das Präsidium die Möglichkeit, ohne Kosten für Anreise und eventuelle Übernachtungen und auch ohne persönliche Kontakte an der Versammlung teilzunehmen und ihr Stimmrecht auszuüben.

Während Präsident Helmut Biermann und der Vize-Präsident Finanzen, Manfred Danlowski, sich heute Morgen um kurz vor 10:00 Uhr aus der DBU-Geschäftsstelle in das GoTo-Meeting einwählten, schalteten sich die anderen Teilnehmer aus fast allen Teilen der Bundesrepublik dazu. Von den 15 Landesverbänden waren 13 vertreten, das Präsidium war mit sechs von sieben Personen zugegen. Mit zwei Sportwarten und dem Rechnungsprüfer kam die Versammlung auf insgesamt 28 Teilnehmer.

Nach der Eröffnung durch den Präsidenten und der Erledigung der Formalien standen die Berichte der Präsidiumsmitglieder auf der Tagesordnung. Sofern diese vorab nicht schon mit den Tagungsunterlagen verteilt worden waren, wurden sie live in der Sitzung abgegeben. Dem Bericht des Vizepräsidenten Finanzen zum Geschäftsjahr 2019 folgte der Bericht der Rechnungsprüfer, der mit der Empfehlung zur Entlastung des Präsidiums endete. Die Mitgliederversammlung genehmigte den Jahresabschluss 2019 und entlastete auch das Präsidium einstimmig.

Als nächstes stand das Thema „Beitragsreform ab 2021“ auf der Tagesordnung. Nachdem auf der Mitgliederversammlung 2019 in Frankfurt die Einführung des 5-Säulen-Modells beschlossen worden war, stellte Helmut Biermann zunächst die aktuelle Beschlusslage dar. Er erinnerte daran, dass mit dem neuen Modell lediglich der Beitrag ermittelt wird, den die DBU den Landesverbänden berechnet. Welches Beitragsmodell die Landesverbände gegenüber ihren Vereinen anwenden, liege nicht in der Zuständigkeit der DBU. Die DBU erhebe auch weder ein Startgeld in Höhe von 50 Euro für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft bei den Sportlern noch ein Startgeld in Höhe von 750 Euro bei den am Bundesspielbetrieb teilnehmenden Mannschaften. Bei beiden Positionen handelt es sich lediglich um eine der fünf Bemessungsgrößen zur Ermittlung des vom entsprechenden Landesverband an die DBU zu zahlenden Gesamtbeitrages. Abschließend erläuterte der Präsident noch die aufgrund der Corona-Pandemie für das Jahr 2021 geänderte Beitragskalkulation, nach der die Anzahl der Teilnehmer der zurückliegenden Deutschen Meisterschaft aufgrund der Corona-Situation als Bemessungsgröße für 2021 entfällt.

Der Beschluss von 2019 über die Änderung der Beitragsstruktur hat Auswirkungen auf die Satzung und die Ordnungen der DBU, die von der Mitgliederversammlung 2020 zu beschließen waren. Die vorgeschlagenen Änderungen der Satzung, der Finanzordnung und der Geschäftsordnung fanden breiten Zuspruch und wurden in der Gesamtabstimmung einstimmig beschlossen. Der Antrag des Billard-Verbandes Saar auf Änderung der Sport- und Turnierordnung in Bezug auf die Ausschreibungen wurde nach kurzer Diskussion zurückgezogen. Nico Proboszcz, Vizepräsident Leistungssport, forderte die Landesverbände jedoch auf, eventuelle Anregungen für Änderungen zukünftiger Ausschreibungen bis zum 31.12.2020 einzureichen.

Die Versammlung bestätigte als nächstes einstimmig sowohl die neue Jugendordnung als auch anschließend den neuen stellvertretenden Jugendvorsitzenden der DBJ, Matthias Kanther, im Amt. Ebenso einstimmig erfolgte die Beschlussfassung über die Festlegung der Berechnungsgrundlagen für den Beitrag des Jahres 2021 und – nach Klärung einiger Fragen aus der Versammlung – die Genehmigung des Haushaltsplanes für 2021.

Thema der Mitgliederversammlung 2020 war nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen erneuten Aussetzung des Sport- und Trainingsbetriebes auch die Corona-Pandemie. Aktuell ist nicht absehbar, wie sich die Infektionszahlen entwickeln und wann die Politik Lockerungen im Billardsport ermöglicht. Der Vorschlag von Helmut Biermann, im Januar 2021 zu einer Hauptausschuss-Sitzung zusammenzukommen und das Thema und die dann aktuelle Situation noch einmal gemeinsam mit den Landesverbänden zu besprechen, fand die breite Zustimmung der Teilnehmer.

Im Punkt Verschiedenes kam gegen 16:35 Uhr zum Abschluss der Mitgliederversammlung unter anderem noch das Thema „BillardArea“ zur Sprache. Hier wird es zukünftig einen festen Ansprechpartner geben, der von der DBU mit den notwendigen Entscheidungskompetenzen ausgestattet wird und gemeinsam mit Exutec die Umsetzung der angestrebten Änderungen realisieren soll.

„Ich danke allen Teilnehmern der erstmals online durchgeführten DBU-Mitgliederversammlung für den jederzeit disziplinierten und konstruktiven Sitzungsverlauf“, so DBU-Präsident Helmut Biermann. „Ebenso danke ich unserem Jugendvorsitzenden Lukas Blondeel für die Überwachung und Moderation der über den Sitzungschat abgegebenen gewünschten Wortmeldungen, die maßgeblich zum reibungslosen Ablauf der Versammlung beigetragen hat. Passt auf euch auf und bleibt gesund!“



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Kategorie: Allgemeines (Verband)
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